Heaven is a beach / Whitsunday Islands
Hey Hey,
lang lang ists her, dazu viele viele Kilometer mehr auf der Camryuhr, aber nun sind wir wieder in der Zivilsation, besser gesagt in Gladstone (ca. 150km suedlich von Rockhampton) und nutzen die technisierte Welt um mal wieder ausfuehrlich (Foto) Bericht zu erstatten. Wie gesagt ist einige Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen und somit haben wir uns entschieden mehrere Beitraege zu verfassen um der Verwirrung vorzubeugen ;-)
Nachdem wir Bowen 'Farewell' gesagt haben, ging es nun zum 3. Mal nach Airlie Beach um zum einen, Marcos 24. Geburtstag zu zelebrieren, zum anderen einen Trip auf die Whitsundays zu buchen. Aufgrund des Wetters haben wir uns anstatt eines mehrtaegigen Segeltrips fuer einen Tagestrip + 3 Tage, 2 Naechte Fraser Island entschieden. Eine ganze Woche waren wir in Airlie um auf gutes Wetter zu warten. (Es hat ununterbrochen geregnet!!) . Die erste Nacht haben wir noch auf einem Campingplatz im Zelt uebernachtet, die weiteren dann im Auto verbracht. Nachdem wir den ersten Morgen freundlich von einem Ranger geweckt wurden, haben wir die naechsten Naechte am Hafen auf einem Parkplatz gepennt,(ein guter Tip von ein paar anderen Backpackern). Viel gab es sonst nicht zu tun in Airlie - einkaufen, 15min kostenloses Internet ausnutzen, einkaufen,essen,usw. Abends gibt man dann das gesparte Geld fuer Bier, Clubs und Essen aus. Hier gibt es ueberall so unglaublich leckere Snacks fuer unglaublich wenig Geld. Meatpies z.B., eine australische Spezialitaet. Eine Art Blaetterteigkuchen gefuellt mit Fleisch und Sosse - unglaublich fettig, unglaublich lecker! Nicht zu verachten die sagenhaften Chicken-Garlic Balls..Yummie!!
Die Abende verliefen dann Airlie Beach typisch - Erst Magnums, dann Beaches, Shenninigans Pub (der eigentlich einzig wirklich erwaehnenswerte Laden, denn hier spielen jeden Abend Livebands alte Coversongs) und zu guter letzt ins Mama Africa, ein Houseclub indem sich jeder ab einer gewissen Uhrzeit trifft - aber wie gesagt Houseclub..
An Marcos Geburtstag sind wir dann zu den Cedar Creek Falls gefahren. Fuer australische Verhaeltnisse um die Ecke, nur 100km. Eigentlich ein Wasserfall, aufgrund der Trockenheit jedoch nur ein sehr sehr hoher,steiler Felsen mit einem kleinen See am Fusse.


Von dem "anstrengenden,langen" Ausflug haben wir uns dann mit masslos uebertriebenen Pizzen bei 'Dominos' erholt. 'Triple Cheesy Crust', Pizzaboden,dermassen ueberfuellt mit Kaese das einem nach ca. 3 Bissen speiuebel wurde, dazu Knoblauchbrot und ein Haufen vieeeel zu suessen Caramelbrownies.. 6 Leute waeren auch satt geworden, aber es war ja nunmal Marcos Geburtstag! Um auch angemessen zu naechtigen, haben wir uns fuer eine Nacht ins Magnumshostel eingebucht.
(Als ob es nicht schon reicht das 2 Typen in einem kleinen Zelt bzw einem engen Auto schlafen...)

Da haben wir dann mit 3 Australiern und 5 Daenen seltsame Trinkspiele gespielt (eines traegt den Namen Circle of Death..!) und sind danach los in die City,ordentlich feiern!
(Als ob es nicht schon reicht das 2 Typen in einem kleinen Zelt bzw einem engen Auto schlafen...)

Da haben wir dann mit 3 Australiern und 5 Daenen seltsame Trinkspiele gespielt (eines traegt den Namen Circle of Death..!) und sind danach los in die City,ordentlich feiern!
Am naechsten Morgen ging es dann auch schon um 6:30 Uhr total verkatert,durcheinander und uebermuedet los zum Boot - Whitsundays mit dem (so sagt man) weltschoensten Strand, Whitehaven Beach. Der Bootstrip selber war schon grossartig, zwar kein Segelboot, dementsprechend schnell, dafuer eine kleine Anzahl von Leuten. Das Wetter machte uns aber erstmal einen Strich durch die Rechnung, ebenso das Hin-und-Her auf dem Boot was Marco dahinstreckte und er sich 'nicht sonderlich gut' fuehlte. Das Panorama war trotzdem sagenhaft, vorbei an unzaehlige Inseln, insgesamt 74, grosse wie kleine.


Am Whitehaven Beach angekommen, der Titel triffts einfach auf den Punkt, aenderte sich aber alles schlagartig!

Die Wolken verschwanden und Marco schien es auch wieder besser zu gehen. Als wir mit dem Schlauchboot rueber zum Strand fuhren, kreuzte erstmal eine Riesenwasserschildkroete unseren Weg. Das Wasser war einfach soo unbeschreiblich tuerkisblau und klar, das man meterweit auf den Grund gucken konnte. Ganz zu schweigen von dem Strand..... Leute, ihr koennt euch einfach nicht vorstellen WIE weiss, WIE weich dieser Sand ist!! (Marco hat fuer euch eine 'Kostprobe' eingepackt) Dazu dieses poolartige Meer..einfach unglaublich!! Da haben wir dann 2 Stunden verbracht - man koennte es 2 Jahre hier aushalten glaube ich..


Einfach unfassbar dieser Ort!



Danach ging es fuer weitere 1,5 Stunden auf dem Boot zur Hayman Island um am Luncheon Bay zu schnorcheln. Dem Skipper zufolge DER beste Spot um schnorcheln und tauchen zu gehen. Und ich glaube er hatte Recht! Nachdem wir unsere extrem-gutaussehenden Stingersuits uebergeworfen haben, Marco mal fix sein Fruehstueck im parat stehenden Eimer entsorgt hatte, ging es ins Meer...


Die Wolken verschwanden und Marco schien es auch wieder besser zu gehen. Als wir mit dem Schlauchboot rueber zum Strand fuhren, kreuzte erstmal eine Riesenwasserschildkroete unseren Weg. Das Wasser war einfach soo unbeschreiblich tuerkisblau und klar, das man meterweit auf den Grund gucken konnte. Ganz zu schweigen von dem Strand..... Leute, ihr koennt euch einfach nicht vorstellen WIE weiss, WIE weich dieser Sand ist!! (Marco hat fuer euch eine 'Kostprobe' eingepackt) Dazu dieses poolartige Meer..einfach unglaublich!! Da haben wir dann 2 Stunden verbracht - man koennte es 2 Jahre hier aushalten glaube ich..


Einfach unfassbar dieser Ort!



Danach ging es fuer weitere 1,5 Stunden auf dem Boot zur Hayman Island um am Luncheon Bay zu schnorcheln. Dem Skipper zufolge DER beste Spot um schnorcheln und tauchen zu gehen. Und ich glaube er hatte Recht! Nachdem wir unsere extrem-gutaussehenden Stingersuits uebergeworfen haben, Marco mal fix sein Fruehstueck im parat stehenden Eimer entsorgt hatte, ging es ins Meer...


Stellt euch einfach vor ihr wuerdet in einem ueberdimensionalen, 10.000.000 $ teueren Aquarium schnorcheln gehen. Bei unserem Tauchgang auf dem Reef in Cairns, dachte ich, so etwas waere kaum zu toppen, aber hier war nochmal ein vielfaches mehr zu sehen. Korallen in allen Farben so weit man sehen konnte..blaue Korallenwaelder, gelbe Korallenfelder, riesiggross, mit einer Farbvielfalt...kaum zu beschreiben. Wenn nicht auch noch diese Vielfalt an bunten Fischen um einen rumschwimmen wuerde, so nah das man sie fast anfassen kann. Regenbogenfische,Clownsfische,diese riesigen Fischschwaerme,blaue,rote,gelbe,orange,gruene, eigentlich so ziemlich jede Art die man bei 'Findet Nemo' auch sieht - Kein Scherz! Eine Riesenwasserschildkroete kam uns auch noch entgegen und Marco hat Big Willy, einen Riesenfisch mit dicken Lippen und einen Reefshark, ja einen Hai (!) gesehen.
Es gab derart viel zu sehen das die zwei Stunden schnorcheln im Flug vergingen...und wiedereinmal verfluche ich die Tatsache, das wir keine Unterwasserkamera besitzen - sowas muss man eigentlich festhalten..
Es war jedenfalls wiedereinmal ein durch und durch genialer Tag und eine wahsinnige Erfahrung! Die Whitsundays gehoeren fuer mich schon jetzt zu den schoensten Spots Australiens,definitv!
Den letzten Abend, bevor es weiter zum Eungella Nationalpark geht, haben wir nochmal in Airlie zelebriert. Es war 'Schoolies', der australienweite Schulabschluss. Die Party ist,denke ich mal,vergleichbar mit dem SpringBreak in den USA. Die komplette Stadt ueberfuellt mit 18,19-jaehrigen betrunkenen Australiern..zusaetlich wurden extra uebergrosse Discozelte errichtet in denen auch uebelst gefeiert wurde. Auf unserem Streifzug durch die Partymeute sind wir dann an einem Zelt, dem 'Chaitea Tent' haengengeblieben. Es gab kostenlosen Chaitee und das ganze wurde, wie sich im Verlauf der Gespraeche und der Gespraechsthemen herausstellte, von einer christlichen Jugendorganisation und Missionaren aus aller Welt organsiert...in Anbetracht des Kontrastes zu dem was sich abseits dieses Zeltes abspielte, koennte man das ganze durchaus als Clash bezeichnen..abgefahren!
Naja,ich koennte noch soviel mehr schreiben, aber ich denke der Beitrag ist schon fast zu lang und ihr sollt ja nicht einschlafen und auch noch Marocs Beitrag lesen..
Also machts gut, bleibt uns ja gewogen und viele Gruesse nach Deutschland!
Bis denne,
Daniel

3 Kommentare:
Unfassbar! Was sind das denn für Bilder? Das kommt ja schon fast an Sylt ran! Gut zu wissen,dass die Welt doch noch ne Menge mehr als unsere Umgebung zu bieten hat! Haltet die Ohren steif und haltete uns weiter so auf dem Laufenden.
Hallo Jungs,
toll,toll kann ich nur sagen diese tollen Erlebnisse kann euch keiner mehr nehmen.
In meinem nächsten Leben bin ich auch dabei.Aber vielleicht haben wir im Rentenruhestand,dauert ja nicht mehr all zu lang, auch das Glück mal dort hin zu kommen.
Passt gut auf euch auf und bleibt gesund. Und vielen Dank für diese sagenhaften Berichte und Bilder.Mama und Papa
Hallo mein lieber Sohn, hallo Marco!
Ich freue mich, dass es Euch beiden offensichtlich gut geht. Obwohl, als ich das Bild sah, wie Marco mehr tot als lebendig auf den Planken des Seelenverkäufers lag, habe ich laut "Sanitäter" gerufen.So dass Deine Mutter meinte, mir wäre ernsthaft was zugestossen. Aber das finde ich schon heldenhaft, nach einer durchzechten Geburtstagsnacht (auf der Partyhärteskala von 1-10, lag die wohl bei 9) auf so einem schwankenden Clipper anzuheuern. Oder war das die Mutprobe, um in den "Buzz-Bowen-Spezialclub" aufgenommen zu werden? Oder war es nur der Initiationsritus um von einer Aboriginesfamilie adoptiert zu werden? Daniel, ein Bild hat mich besonders gefreut. Da liegt Ihr mit dem Rücken zu uns, halb aufgerichtet, Blick auf die Weite des Ozeans gerichtet. Du gibst Du uns ein kleines Zeichen mit der rechten Hand und formst das Victory-Zeichen nicht nur mit dem Mittelfinger sondern wählst die Form mit Zeige- und Mittelfinger. Für Deine Eltern ein Zeichen, dass unsere Erziehungsbemühungen doch nicht gänzlich umsonst waren. Jungs, danke für Eure tollen Berichte und Bilder (wie Ihr merkt, gucken wir ganz genau hin) und dass Ihr uns teilhaben laßt an Eurem großen Abenteuer. Herzlichst Papa Lutz
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