G'day mother nature-A trip to Eungella/Carnarvon
Hallo und "How is it mates?" aus einem Eiscafe mit Internetzugang in Gladstone.
--> Lest am besten zuerst den Beitrag unter diesem, der Vollstaendigkeit halber ;-) < -- Zu erst einmal danke fuer die vielen Geburtstagsgruesse, ich habe leider den wenigsten von euch antworten koennen, aber ihr koennt davon ausgehen das ich sie bekommen habe und mich sehr darueber gefreut hab, vielen Dank! Nun werde ich aber unsere Geschichte da fortsetzen wo Daniel sie beendet hat, am Morgen nach unserem letzten Abend in Airlie beach. Unser erstes Ziel: Eungella national park. Unsere Mission: Platypus (Schnabeltiere) beobachten :-) Schnabeltiere sind ziemlich scheue Gesellen die man nur sehr selten zu Gesicht bekommt, und nach der langen Zeit in der 500 Einwohner/500 Backpacker Metropole Airlie beach wollten wir uns dann doch auch mal wieder ein wenig in die wohltuende Einsamkeit von Australiens Natur begeben. Die Fahrt nach Eungella ging relativ fix, und war an sich relativ unspektakulaer bis es zur spektakulaeren Bergauffahrt in den eigentlichen Nationalpark kam. Vollbeladen fuhren wir mit unserem Toyota Schlachtschiff mit ca. 20 Km/h den Berg hoch und es kam uns so viel Wolkennebel entgegengekrochen das man fast meinen konnte oben auf der Spitze wuerde man die Hand vor Augen nicht sehen koennen. Im Endeffekt war es dann aber doch besser als angenommen, und nachdem wir erfuhren das der eigentliche (4,50 Dollar National Park Camp-Gebuehr) Campingground nur aus einem matschigem Feld mit Toilette Bestand, haben wir uns dann entschlossen im Auto auf dem Parkplatz des Besucherinfocenters zu schlafen und einen ersten Versuch gestartet Schnabeltiere zu entdecken. Dieses Vorhaben wurde prompt durch starken anhaltetnden Regen unterbrochen, weshalb wir dann auch schon am naechsten Vormittag wieder gefahren sind, aber nicht ohne vorher noch ein Schnabeltier gesehen und Fotografiert zu haben (Sind kleiner als man denkt, diese geschnabelten Gesellen). Die 2 folgenden Naechte haben wir in der fuer australien recht grossen Stadt Rockhampton verbracht, u.a. um uns endlich ein funktionierendes Autoradio zu besorgen und noch ein paar Dinge zu erledigen um gut versorgt an unserem naechsten Ziel, dem 500 Km Inland gelegenen Carnarvon Nationalpark, anzukommen. Der Weg dorthin: Strasse bis zum Horizont uns sonst absolut Nichts! An ein paar kleinen Tankstellen und Ortschaften sind wir vorbei gekommen, aber ansonsten sehr beeindruckend. Carnarvon selber war auf Jeden Fall jeden einzelnen Kilometer Wert. Der Nationalpark ist ueber 300 QKM gross, und wird bevoelkert von fast allen Tieren die Australien so zu bieten hat. Auf der Strasse zu unserem Campingplatz, der inmitten der Schlucht lag die sich Carnarvon Gorge nennt, kamen uns jede Menge Dingos, Kaenguruhs und Wallabies entgegen und morgens wurde man von den Kookaburahs (den lachenden Voegeln) geweckt. Auf dem Weg zur Dusche musste man um grasende Kaenguruhs herumgehen und Nachts habe ich ein paar Wombats herumschnueefeln gesehen. Am ersten und mal wieder aufgrund von Sturmwarnungen einzigen (ganzen) Tag in Carnarvon haben wir dann eine 25 Km Wandertour einmal durch die komplette Schlucht und zurueck gemacht. Die Flora in diesem Tal entspricht zu einem Grossteil den primitivsten und urspruenglichsten Waeldern dieser Erde, als es noch den grossen Kontinent Gondwana gab, und die Atmosphaere war so dass wir uns warscheinlich nicht sonderlich gewundert haetten wenn ein paar Dinosaurier unseren Weg gekreuzt haetten, die uebrigens wirklich einmal in dieser Gegend herumgestapft sind. Vor einigen Tausend Jahren bis ins vorletzte Jahrhundert haben in Carnarvon ausserdem Aborigines gelebt, und davon zeugen teilweise Jahrhunderte alte Felsmalereien die wir uns natuerlich nicht entgehen lassen wollten. Ein wirklich einmaliges Erlebnis! Unser naechster Stop ist die Sandinsel Fraser Island, von der wir euch natuerlich auch wieder berichten werden sobald wir dazu kommen. Schaut euch die Bilder an, bis zum naechsten mal Marco Die nebligen Huegel von Eungella-Platypus Country 
Oben angekommen hat mich die Landschaft
ein bisschen an Irland errinert.


Ein Platypus in Aktion,
wir mussten ungefaehr eine Stunde warten um Eins zu sehen.


Der Campingplatz in Rockhampton, direkt am Fluss.
Schoene Aussicht-viele Muecken
Auf unserem Weg nach Carnarvon
Australier nehmen auch mal gern ihr Haus mit wenn sie umziehen.
So spart man das Geld fuer die Moebelpacker :-)
500 Km Inland fahren sieht ungefahr so aus
Das Begruessungskomitee


Sonnenaufgang im Carnarvon Gorge
Die Schlucht von Oben


Darf man das denn?

Und von unten
Aborigine Kunst, teilweise vor Jahrhunderten
mit Ockerstaub an die Wand gepustet
Ob es wohl genug Frauen im Carnarvon gab,
als es von den Aborigines bewohnt wurde?

Zwei der unzaehligen Kaenguruhs die wir gesehen haben.






















