Donnerstag, 6. Dezember 2007

Happy Nikolaus from Brisbane

Hey Hey, Alles Gute zum Niklaus!!




Erst eine lange Zeit garkeine Eintraege, dafuer jetzt um so mehr :-) Wir sind gerade in der Millionenmetropole Brisbane um hier mal wieder ein paar Tage Arbeit einzuschieben. Bevor wir hier ankamen haben wir noch mal eben fix Delphine in TinCanBay gefuettert...






...dann noch 3 Tage im Sylt Australiens verbracht - Noosa. Ein ziemlich cooler Ort wo sich Surfboard und Diamantring die Hand geben. Unglaublich sauber und chic, Haeuser mit eigenem Bootssteg im Vorgarten und super Surfwellen ;-) Dort haben wir zusammen mit einem Teil unserer Frasergruppe ein paar nette Tage verbracht bevor es dann weiter nach Brisbane ging..





Surfen koennen wir Dieser Surfer ist
nicht,dafuer so aus- ungefaehr 10...
sehen


Dieser ungefaehr 60..


Wir wir uns gefuehlt haben,nachdem wir in Brisbane ankommen,koennt ihr euch bestimmt vorstellen..die Stadt ist ziemlich cool, sehr 'busy', aber ueberschaulich..






Euch allen Alles Gute und vergesst das kommentieren nicht! :-)

Viel Spass mit den Bildern und bis sehr bald,
Daniel




Samstag, 1. Dezember 2007

4x4 Adventure - Fraser Island

Fraser Island.Die groesste Sandinsel der Welt.Dingoes, Sand, Duenen, kristallklare,blaue Seen,, Regenwald, traumhafte Straende und ein 4x4 Jeep fuer 11 Leute? JAaaaA! Gute Idee! Machen wir!


Also ging es erstmal auf nach Rainbow Beach wo wir fuer 2 Naechte im Dingos Hostel eincheckten.Ein absolutes Highlight hier war die, alle herhoeren: CARLO Sandblow. Richtig. Eine ueberdimensionale Sandduene an den farbigen Klippen von Rainbow Beach.


Am Abend vor der Abreise wurden wir in unsere Gruppen aufgeteilt - 5 Jeeps mit jeweils 11 Leuten.Hier und da noch ein paar Instructions von ' Merv (the Perv)' wie man mit einem Jeep auf einer Sandinsel umzugehen hat..etc. etc...Dann "Getraenke", Essen, Campingear aufs Dach spannen, alles schoen festzwirbeln und los! 3 Tage und 2 Naechte haben wir auf Fraser verbracht und uns wurde nicht zuviel versprochen. Zusammen mit 6 Maedels, 5 Jungens, 2 Iren, 4 Deutsche, 2 Italiener, 2 Israelis, 1 Daenin. Man sagte uns das ein Frasertrip stark von der Gruppe abhaengt. Und es ist wirklich schwer zu sagen wie unglaublich viel Glueck wir hatten! Unsere "Little Family", war das was diesen Trip zu dem machte was es war - eine unglaublich gute Zeit mit 10 neuen Freunden. Gefahren sind wir so ziemlich alle mal, und es macht unglaublich Spass am Strand mit nem 4WD Truck rumzuheizen :-)

Die "Hauptstrasse" war der Strand, die Nebenstrassen Sandwege, mal extrem holperig, mal knietief. Unglaublich spassig, teilweise sehr aufregend. Da die Tide waehrend der Flut die befahrbaren Wege ueberflutet,mussten wir uns immer an so genannte Safe Drive Times halten, die zu unserem Glueck aber in unserer Karte standen.



Am ersten Tag ging es nach der Ueberfahrt zum Lake McKenzie. Ein unglaublich kristallklarer, blau-leuchtender See mit schneeweissem Strand. Unglaublich, zwar etwas bevoelkert zu diesem Zeitpunkt, aber unvergleichlich!


Danach ging es weiter in die Naehe des Maheno Schiffwracks um unser Camp aufzuschlagen.

Der komplette Kram vom Dach runter, 'Lads' bauen das Camp, Ladies kochen ;-) Die Leute vom Hostel haben es tatsaechlich gut mit uns gemeint und somit hatten wir waehrend unserer Zeit auf der Insel besseres Essen als in der ganzen Zeit zuvor. Dann wurde 'Goon', unter Backpackern auesserst beliebter Billigfuselwein (4l 6 EUR) und Bier kredenzt und gefeiert.


gesoffen wurde
natuerlich nicht :-)


Zwischendurch wurde die gesellige Runde von ein paar herumschnueffelnden Dingos gestoert, die hier und da mal fuer etwas Aufregung sorgten und sogar die ein oder andere Tuete voll Essen haben mitgehen lassen..
Am 2. Tag ging es kurz nach Sonnenaufgang weiter um zum Indian Head, ein Berg von dem man Delphine,Haie, Schildkroeten und Rochen sehen kann - davon abgesehen eine sagenhafte Aussicht.


Danach ging es noch fuer einen Abstecher nach Eli Creek, einen kristallklaren,kalten Flusslauf in dem man durch ein kleines Stueck Regenwald laufen kann.

Israel und Palaestina
froehlich vereint!

Am dritten und letzten Tag ging es dann zum Lake Wabby, ein etwas versteckter See am Fusse einer Riesenduene. Ziemlich cool. Nicht so voll wie McKenzie, auch nicht so blau wie McKenzie, aber auch nicht weniger Stil wie McKenzie :-)



Gecampt haben wir jeden Tag am Strand, hinter einer Duene mit Blick auf das Meer, da gibt es durchaus schlimmeres. Okay, 3 Tage keine Duschen, Sand einfach ueberall, who cares? Fuer mich jedenfalls war Fraser Island der bislang absolute Hoehepunkt unserer Reise.

Bis denne,

Daniel


P.S. If you've got no money - spend some!

Let's Go Surfin' / Agnes Water / Town of 1770

Hey Hey,
ein paar unglaubliche Tage liegen mal wieder hinter uns und wir melden uns hiermit aus Noosa. Die letzten Tage haben wir auf Fraser Island verbracht, dazu aber mehr im naechsten Beitrag.
Nach unserem Inlandtrip zum Carnavon Nationalpark sind wir nach einem kurzen Zwischenstop in Bundaberg und einer anstrengenden,langen Nachtfahrt nach Agnes Water und Town of 1770 gefahren. Aber es hat sich (wie eigentlich alles bisher) definitiv gelohnt. Spaet Abends in Town of 1770 haben wir unser Lager im Auto aufgeschlagen und uns die naechsten 2 tage Zeit gelassen um uns in den beiden kleinen Orten umzusehen. Town of 1770 wurde zu Ehren Captain Cooks benannt, der im gleichen Jahr zum 2. mal den australischen Kontinent und gleichzeitig Queensland entdeckte. Der Ort selbst ist sehr klein, hat einen netten Strand, ein paar kleine Geschaefte und sehr teure Anwesen.



Nach dem halben Tag dort, sind wir 3km weiter, nach Agnes Water gefahren. Dieser Ort ist bekannt fuer seine wachsende Anzahl von Villen, ueberaus reichen Menschen und dem noerdlichsten Surfstrand der australischen Ostkueste. Wir haben uns dann mal direkt in einem
der deluxe, posh/fancy Villenparks umgesehen um zum anliegenden Strand zu gehen..



..da hatten wir erstmal Zeit fuer....JA! Z.B. SEHR,SEHR alberne Fotosessions! (Die Sonne verleiht einem sagenhafte Faehigkeiten un Ideen!)





Agnes Water hat eine sehr ruhige, gelassene, Atmosphaere und so entschlossen wir uns 2 Naechte zu bleiben. Es ist nicht ansatzweise so touristisch wie in vielen anderen Orten der Ostkueste, viele Locals leben hier und es wird auch nicht an jeder Ecke deutsch gesprochen ;-)
Erstaunlich war zu sehen wie Jungs, Maedels, Maenner und Frauen, egal welchen Alters mit einem Surfboard unterm Arm zum Strand wandern. Es ist halt eine australische Lebensart und vieles dreht sich um diesen Sport. Natuerlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen hiervon eine Portion mit zu nehmen. Also haben wir uns am naechsten Tag mit 2 anderen Jungs fuer 5
Stunden Boards ausgeliehen um uns unglaublich auszupowern.



Es ist soo anstrengend aber unglaublich spassig zugleich! Surfen ist definitiv eine Sache der ich hier mehr Zeit widmen werde! Okay, ich weiss nicht ob man die Tatsache, das ich von ca. 4 Stunden im Wasser 2 Sekunden auf dem Board gestanden hab, damit abtun kann das wir einfach noch Anfaenger sind, auf jeden Fall hat es unglaublich Bock gemacht! :-)

Nach diesen 2 chilligen, surflastigen Tagen ging es dann weiter nach Rainbow Beach.Dazu aber mehr im naechsten Beitrag..

in diesem Sinne



,Daniel

Freitag, 23. November 2007

G'day mother nature-A trip to Eungella/Carnarvon

Hallo und "How is it mates?" aus einem Eiscafe mit Internetzugang in Gladstone.

--> Lest am besten zuerst den Beitrag unter diesem, der Vollstaendigkeit halber ;-) < -- Zu erst einmal danke fuer die vielen Geburtstagsgruesse, ich habe leider den wenigsten von euch antworten koennen, aber ihr koennt davon ausgehen das ich sie bekommen habe und mich sehr darueber gefreut hab, vielen Dank! Nun werde ich aber unsere Geschichte da fortsetzen wo Daniel sie beendet hat, am Morgen nach unserem letzten Abend in Airlie beach. Unser erstes Ziel: Eungella national park. Unsere Mission: Platypus (Schnabeltiere) beobachten :-) Schnabeltiere sind ziemlich scheue Gesellen die man nur sehr selten zu Gesicht bekommt, und nach der langen Zeit in der 500 Einwohner/500 Backpacker Metropole Airlie beach wollten wir uns dann doch auch mal wieder ein wenig in die wohltuende Einsamkeit von Australiens Natur begeben. Die Fahrt nach Eungella ging relativ fix, und war an sich relativ unspektakulaer bis es zur spektakulaeren Bergauffahrt in den eigentlichen Nationalpark kam. Vollbeladen fuhren wir mit unserem Toyota Schlachtschiff mit ca. 20 Km/h den Berg hoch und es kam uns so viel Wolkennebel entgegengekrochen das man fast meinen konnte oben auf der Spitze wuerde man die Hand vor Augen nicht sehen koennen. Im Endeffekt war es dann aber doch besser als angenommen, und nachdem wir erfuhren das der eigentliche (4,50 Dollar National Park Camp-Gebuehr) Campingground nur aus einem matschigem Feld mit Toilette Bestand, haben wir uns dann entschlossen im Auto auf dem Parkplatz des Besucherinfocenters zu schlafen und einen ersten Versuch gestartet Schnabeltiere zu entdecken. Dieses Vorhaben wurde prompt durch starken anhaltetnden Regen unterbrochen, weshalb wir dann auch schon am naechsten Vormittag wieder gefahren sind, aber nicht ohne vorher noch ein Schnabeltier gesehen und Fotografiert zu haben (Sind kleiner als man denkt, diese geschnabelten Gesellen). Die 2 folgenden Naechte haben wir in der fuer australien recht grossen Stadt Rockhampton verbracht, u.a. um uns endlich ein funktionierendes Autoradio zu besorgen und noch ein paar Dinge zu erledigen um gut versorgt an unserem naechsten Ziel, dem 500 Km Inland gelegenen Carnarvon Nationalpark, anzukommen. Der Weg dorthin: Strasse bis zum Horizont uns sonst absolut Nichts! An ein paar kleinen Tankstellen und Ortschaften sind wir vorbei gekommen, aber ansonsten sehr beeindruckend. Carnarvon selber war auf Jeden Fall jeden einzelnen Kilometer Wert. Der Nationalpark ist ueber 300 QKM gross, und wird bevoelkert von fast allen Tieren die Australien so zu bieten hat. Auf der Strasse zu unserem Campingplatz, der inmitten der Schlucht lag die sich Carnarvon Gorge nennt, kamen uns jede Menge Dingos, Kaenguruhs und Wallabies entgegen und morgens wurde man von den Kookaburahs (den lachenden Voegeln) geweckt. Auf dem Weg zur Dusche musste man um grasende Kaenguruhs herumgehen und Nachts habe ich ein paar Wombats herumschnueefeln gesehen. Am ersten und mal wieder aufgrund von Sturmwarnungen einzigen (ganzen) Tag in Carnarvon haben wir dann eine 25 Km Wandertour einmal durch die komplette Schlucht und zurueck gemacht. Die Flora in diesem Tal entspricht zu einem Grossteil den primitivsten und urspruenglichsten Waeldern dieser Erde, als es noch den grossen Kontinent Gondwana gab, und die Atmosphaere war so dass wir uns warscheinlich nicht sonderlich gewundert haetten wenn ein paar Dinosaurier unseren Weg gekreuzt haetten, die uebrigens wirklich einmal in dieser Gegend herumgestapft sind. Vor einigen Tausend Jahren bis ins vorletzte Jahrhundert haben in Carnarvon ausserdem Aborigines gelebt, und davon zeugen teilweise Jahrhunderte alte Felsmalereien die wir uns natuerlich nicht entgehen lassen wollten. Ein wirklich einmaliges Erlebnis! Unser naechster Stop ist die Sandinsel Fraser Island, von der wir euch natuerlich auch wieder berichten werden sobald wir dazu kommen. Schaut euch die Bilder an, bis zum naechsten mal Marco Die nebligen Huegel von Eungella-Platypus Country

Oben angekommen hat mich die Landschaft
ein bisschen an Irland errinert.






Ein Platypus in Aktion,
wir mussten ungefaehr eine Stunde warten um Eins zu sehen.






Der Campingplatz in Rockhampton, direkt am Fluss.
Schoene Aussicht-viele Muecken


Auf unserem Weg nach Carnarvon


Australier nehmen auch mal gern ihr Haus mit wenn sie umziehen.
So spart man das Geld fuer die Moebelpacker :-)


500 Km Inland fahren sieht ungefahr so aus


Das Begruessungskomitee









Sonnenaufgang im Carnarvon Gorge

Die Schlucht von Oben






Darf man das denn?




Und von unten


Aborigine Kunst, teilweise vor Jahrhunderten
mit Ockerstaub an die Wand gepustet


Ob es wohl genug Frauen im Carnarvon gab,
als es von den Aborigines bewohnt wurde?



Zwei der unzaehligen Kaenguruhs die wir gesehen haben.